10 Jahre Syfo 2007 – 2017

Wer neues schaffen will, sollte das alte nicht nur kritisieren, sondern Alternativen dazu erarbeiten. Zur über 100-jährigen Geschichte der anarcho-syndikalistischen Arbeiterbewegung gehörte stets die Organisation in allen Lebensbereichen. Und das betraf eine sehr beachtliche Bandbreite auf betrieblicher und außerbetrieblicher Ebene. Zu nennen sind beispielsweise Freidenkerorganisationen, Antimilitarismus, Sexualaufklärung, Jugendorganisationen, Frauenorganisationen, Wehrorganisation, Bildungseinrichtungen, Chöre und Verlage.

Wohl gab und gibt es Archive und einzelne forschende Publizisten. Doch sind uns in der Geschichte des Anarcho-Syndikalismus in Deutschland bislang keine festen Forschungseinrichtungen aufgefallen. Auf bürgerlicher Seite gibt es sie zuhauf, und auch die Sozialdemokratie formte solche aus. Nun besteht auf anarcho-syndikalistischer Seite das Institut für Syndikalismusforschung (SyFo) 10 Jahre. Weiteres gibts hier:

10 Jahre Syfo Broschüre

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Neujahrsgruß 2018

Den Hoffenden, den Kämpfenden

Das hat wieder Spaß gemacht! Dieses Herumreisen, das Kontakteknüpfen und -pflegen. Und das Schreiben erst! Beispielsweise im neuen Syfo-Jahrbuch. Was gabs sonst neues?

Hier möchten wir auf das Einführungswerk „Anarcho-Syndikalismus. Geschichte und Theorie einer internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung“ hinweisen, das erste seiner Art in deutscher Sprache.

Die nächsten zwei Jahre erscheinen aus dem Hause Syfo mehrere Werke zur Geschichte des organisierten Anarchismus in Deutschland von 1918 bis 1933…hier bereits vielen, vielen Dank an die zahlreichen Helferinnen und Helfer

Doch wer sind wir eigentlich? Zum 10jährigen Bestehen des Instituts für Syndikalismusforschung verfassten wir eine 10 Jahre Syfo Broschüre, die Auskünfte über unsere bisherige Tätigkeit gibt.

Also, Produktiv und mit Wonne nach 2018!

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Syfo – Forschung & Bewegung – Jahrbuch 2017 des Instituts für Syndikalismusforschung erschienen

„Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann feind wird.“

Der Krieg zwischen Arm und Reich tobt zu jeder Zeit. Die Höhepunkte in der Geschichte sind zahlreich. Selbst die noch höheren geschichtlichen Eckpunkte sind derart vielseitig, dass Syfo weder generell noch hier im Jahrbuch allen nachkommen kann. 1917 bekunden wir lediglich mit einer Buchbesprechung, 1914 lassen wir gemächlich ausklingen, nachdem wir uns in den letzten Jahren zum Thema 1. Weltkrieg ins Zeug legten. Unser Schwerpunkt lautet dieses Mal: 1517! Dieses alberne „Lutherjahr“ gründete in Wahrheit nämlich auf dem sozialrevolutionären Gehalt der „Reformation“. Drum ehren wir Thomas Müntzer, der diese Komponente der Reformation personifiziert, mit verschiedenen Beiträgen außerhalb und innerhalb dieses Jahrbuchs.

Und wir freuen uns, dass das Jahrbuch weiterhin positiv besprochen wird. Dieses Mal in der Gaidao mit der Kritik, dass mehr Basisaktivisten aus der anarcho-syndikalistischen Bewegung zu Wort kommen könnten. Gerne griffen wir diesen Impuls auf und machten ein Interview mit einem Aktivisten der FAU in Dresden zu deren gewerkschaftlichen Kämpfen im Gastronomiebereich.

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„Was ist Sozialismus?“ – Syfo-Eingangsstatement bei Podiumsdiskussion

Einführende Worte des Sprechers des Instituts für Syndikalismusforschung bei der Veranstaltung „Was ist Sozialismus“ am 7. Dezember 2017 in Frankfurt/M. Veranstalter war die marxistische Platypus Society. 5 Sprecher stellten ihre Ansichten und Positionen zur Diskussion.

Zu der Podiumsdiskussion waren Vertreter der Linkspartei, der marxistischen Zeitschrift „Z“, der JUSOS und der Internationalen Marxistischen Tendenz eingeladen worden. Bis auf den Genossen vom Institut für Syndikalismusforschung vertraten alle einen Marxismus und eine staatliche Gewalt. Ein Audiomittschnitt der gesamten Veranstaltung kann unter dem folgenden Link angehört werden: Mediafire

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„Was ist Sozialismus“ – Diskussion in Frankfurt/M.

Die Podiumsdiskussion wird am Donnerstag, 7.12., um 18:30 beginnen und bis max. 21 Uhr gehen. Sie wird auf dem Campus Bockenheim im ersten Stock des Studierendenhauses (Festsaal) stattfinden. Studierendenhaus Uni Frankfurt, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main.

Das Podium setzt sich wie folgt zusammen:

Martin Veith (Institut für Syndikalismusforschung)
Christoph Spehr (Die Linke)
Hans Gerd-Öffinger (International Marxist Tendency)
André Leisewitz (Zeitschrift Marxistischer Erneuerung)

Martin Veith wird anarcho-syndikalistische und anarchistische Vorstellungen zum Sozialismus zur Diskussion stellen.

Veranstalter ist die Platypus Society. Weitere Infos hier: https://www.facebook.com/events/144040716227298/?notif_t=plan_user_declined&notif_id=1510921360988264

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Interview zur Föderation kommunistischer Anarchisten Deutschlands (FKAD), November 2017

Ein weiteres Großprojekt aus dem Hause Syfo neigt sich dem Ende und damit den Leserinnen und Lesern zu. Es heißt:

„Organisierter Anarchismus in Deutschland 1918-1933. Die Föderation kommunistischer Anarchisten Deutschlands“.

In der Gaidao, Nr. 83 vom November 2017 ist ein Interview dazu mit dem Autoren Helge Döhring erschienen, ab S. 22:

Hier in der onlineausgabe

Klappentext zum Buch:

Die „Föderation kommunistischer Anarchisten Deutschlands“ (FKAD) war in den Jahren 1918 bis 1933 die bedeutendste anarchistische Organisation in Deutschland. Ihre Leistungen und Defizite werden in dieser Studie umfassend dargelegt, insbesondere ihr gespanntes Verhältnis zur anarcho-syndikalistischen Arbeiterbewegung der „Freien Arbeiter-Union Deutschlands“ (FAUD). Ohne die syndikalistischen Gewerkschaften fehlte dem Anarchismus in Deutschland der entscheidende Hebel für die soziale Revolution. Wie die FKAD mit diesem Mangel umging, steht im Zentrum dieser Studie. Eine Frage stellt sich dabei fortwährend: War die FKAD neben der FAUD überflüssig?

Das Buch erscheint im Frühjahr 2018 beim Verlag Edition AV und bietet etwa 300 Seiten zu 20 Euro, ISBN 978-3-86841-192-8

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Veranstaltung und Radiointerview zum Rudolf Rocker Stadtführer 2017

Seit einiger Zeit bietet Emmelie Öden in Mainz Stadtführungen zur historischen Persönlichkeit Rudolf Rocker an.

Am 25. November spricht Emmelie Öden dazu in Münster/Westfalen:

hier

Radio Quer aus Wiesbaden lud sie für den 30. August 2017 in die Sendung „Radio Quer Aktuell“ zu einem Interview ein, das sehr ausführlich und informativ ausfiel.

Hier

 

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