Neu: Anarcho-Syndikalismus – Einführung

Das einführende Werk zur Theorie und Geschichte des Anarcho-Syndikalismus ist erschienen!

Helge Döhring:

Anarcho-Syndikalismus. Einführung in die Theorie und Geschichte einer internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung, ISBN 978-3-86841-143-0, 228 Seiten, 16 €

Bestellungen über Verlag Edition AV und über Syndikat-A

Die Theorie und die Geschichte der anarcho-syndikalistischen Arbeiterbewegung speisen sich im Kern aus etwa 150 Jahren Menschheitsgeschichte und sind eng geknüpft an das Zeitalter der Industrialisierung. Die Bewegung fand ihre Ausformung in vielen Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen.Dennoch lassen sich ihre reichhaltigen Erfahrungswerte zusammentragen und in zugespitzter Form darstellen. Hier werden die Kontinuitäten, Brüche und Kompromisse dieser Arbeiterbewegung beleuchtet, die ihre Bedeutung auch für künftige Generationen freiheitlich-sozialistischer Gewerkschafter haben werden. Eine Anatomie und ein historisch-repräsentatives Bewegungsbild des Anarcho-Syndikalismus in groben Zügen offenzulegen und nachvollziehbar zu machen, ist Aufgabe dieser Einführung.

Inhalt:

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Weitere Führungen auf den Spuren Rudolf Rockers

Proletarischer Stadtrundgang. Rudolf Rocker in Mainz: Heimat eines Revolutionärs.

Termine: Sonntag, 10.09. und Sonntag 8.10 jeweils 14 Uhr. Treffpunkt: Am Gutenbergdenkmal/Gutenbergplatz.
Anmeldung bitte unter: mainz(a)syndikalismusforschung.de

Die Publikation zum Rundgang:
Emmelie Öden: Proletarisches Mainz. Der Rudolf Rocker Stadtführer. Edition Syfo 2017.

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Besprechung Syfo-Jahrbuch 2016 in Gaidao

Aus der Gaidao, Nr. 76 vom April 2017 übernehmen wir eine Rezension des Syfo-Jahrbuchs 2016:

Wissenschaft von Unten

Seit sechs Jahren gibt das Bremer Institut für Syndikalismusforschung ihr Mitteilungsblatt Syfo – Forschung und Bewegung heraus, so auch für das vergangene Jahr. Nun gibt es nicht so viele andere Institute, die den Anarchismus und seine Geschichte erforschen, allein schon deshalb verdient dieses Jahrbuch Aufmerksamkeit.

Von: Ben

Das Buch beinhaltet sowohl solche Texte und Abschnitte, die ich als logisches Grundgerüst eines Jahrbuchs eines Forschungsinstituts bezeichnen würde, als auch darüber hinausweisende inhaltliche Beiträge. Zu ersteren gehören Tätigkeitsberichte aus dem Institut, Buchrezensionen, Berichte von befreundeten Projekten wie den Schwarz-Roten Bergsteiger*innen und dem Anarchiv, aber auch Reiseberichte, ein Filmtipp, einige literarische Texte und zu guter Letzt als historisches Dokument ein zeitgenössischer Bericht vom 4. Weltkongress der IAA 1931 in Madrid. Diese verschiedenen Texte sind vielfältig, interessant und oft nützlich, aber ich kann in dieser Rezension nicht näher auf sie alle eingehen. Stattdessen also zu den ausführlichen inhaltlichen Beiträgen.

Das Institut veröffentlicht ein Interview mit dem anarchistischen Wiener Verlag bahoe books, in dem sie über das Verständnis ihrer Verlegertätigkeit reden. Dem Programm des Verlages kann ruhig ein wenig mehr Aufmerksamkeit unter Anarchist*innen in Deutschland zuteil werden: neben Büchern zu historischen antifaschistischen und revolutionären Persönlichkeiten mehrere Comics mit politischem Inhalt und vor allem auch Bücher mit aktuellem Bezug (zum IS, zu Rojava, den Riots in Schweden vor einigen Jahren, der Arbeit im Restaurantwesen) und Belletristik (1).

Der Text von Hans Jürgen Degen in der Rubrik Diskussion „Über das Soll des Anarchoyndikalismus II“…

weiterlesen hier: Gaidao

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IAA in ihrer Zeit (2005)

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Geschichte und Hintergründe zur IAA

Helge Döhring:

Die IAA in ihrer Zeit. Die Internationale ArbeiterInnen-Assoziation (IAA) als historisches Überbleibsel

Kampf ums Erbe

Die historische IAA ist entstanden aus einem Wettlauf. Aus einem Wettlauf von im Wesentlichen drei proletarischen Richtungen um die Neukonstituierung einer einheitlichen weltweiten Arbeiterbewegung. Diese sollte in der historischen Schwächephase der vom Kriege ausgezehrten Staaten einen starken Gegenpol bilden zu den sich in der Restaurierungsphase befindlichen kapitalistischen Kräften. Die sozialdemokratische Richtung hatte sich durch ihren „Burgfrieden“ und offene Kollaboration mit den Kapitalisten und Militärs bei einer Vielzahl von Arbeitern ins Abseits geschossen. Sie wollte den Kapitalismus und den Staat nicht abschaffen, sondern die Arbeiterschaft durch verstärkte soziale Maßnahmen und durch das Wahlrecht in das Herrschaftssystem integrieren. Sie hielten bereits im Jahr 1919 ihren ersten Kongreß in Amsterdam ab unter dem Namen „Internationaler Gewerkschaftsbund“ (IGB)

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Nanu?

Syfo auf dem Kirchentag in Magdeburg, Mai 2017

Bericht im nächsten Syfo-Jahrbuch

Abo über den Verlag Edition AV

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26.-28.Mai 2017: Syfo auf anarchistischer Buchmesse in Bern

Das Institut für Syndikalismusforschung ist am Wochenende 26.-28. Mai 2017 auf der anarchistischen Buchmesse in Bern vertreten. Bereits im letzten Jahr fanden wir ein ausgezeichnetes Ambiente vor nebst hervorragender Organisation. Schaut euch die Aussteller und das Programm an. Wir freuen uns auf euch bei Gesprächen und Musik.https://i2.wp.com/buechermesse.ch/wp-content/uploads/2017/05/1704-plaki-def_smB1.jpg

Die Veranstalter zur Geschichte:

Die anarchistische Buchmesse in der Schweiz

Während anarchistische Buchmessen in der ganzen Welt stark am Kommen sind, blieb es in den deutschsprachigen Ländern lange ruhig. Im Februar 2009 fand in Winterthur zum ersten Mal ein solcher Anlass statt. Der Erfolg dieser Buchmesse machte eine Fortsetzung fast zwingend, doch konnte in Winterthur ein Ziel schlecht realisiert werden: Der Anlass sollte nicht nur für deutschsprachige Besucher*innen und Anbieter*innen interessant sein, sondern auch für solche aus französisch- und italienischsprachigen Regionen. So zog die Buchmesse 2010 nach Biel/Bienne, die grösste zweisprachige Stadt der Schweiz. Mit gut 500 Besucher*innen, mehr als zwei Dutzend Aussteller*innen und Vorträgen zur Theorie und Praxis des Anarchismus war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Aufgrund

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Neue Stadtführungen zu Rudolf Rocker in Mainz

Aufgrund des großen Interesses gibt es zwei weitere Stadtführungen in Mainz auf den Spuren des anarcho-syndikalistischen Theoretikers und Praktikers Rudolf Rocker. Sie stehen unter dem Motto: „Proletarischer Stadtrundgang. Rudolf Rocker in Mainz: Heimat eines Revolutionärs.“

Die Termine sind: Sonntag, 14. Mai um 14.00 sowie Sonntag, 11. Juni um 14.00. Anmeldung und alle weiteren Infos gibt es über email: mainz@syndikalismusforschung.de

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