Sonderseite Rudolf Rocker

Was kann ich konkret tun?

Uns erreichen zur Zeit immer mehr Anfragen, was denn konkret getan werden kann, um dabei zu helfen, Rudolf Rocker aus seiner misslichen Lage zu befreien. Wir haben eine Rudolf Rocker-Sonderseite eingerichtet, die stets aktualisiert wird.

Was das Institut für Syndikalismusforschung betrifft:

1. Verbreitet die Erklärung des Institutes für Syndikalismusforschung und klärt eure Bekannten über die aktuellen Vorkommnisse auf.

2. Bietet euch für Übersetzungen an, denn wir werden auf der Rudolf Rocker-Sonderseite weiterhin Bericht erstatten.

3. Stellt Kontakte zu Zeitungen her, schreibt Artikel und vermittelt uns Interviews.

4. Wir bereiten eine internationale öffentliche Erklärung vor, die sich dafür ausspricht, dass die Texte Rudolf Rockers frei zugänglich sein müssen. Überlegt euch, ob ihr eine solche Erklärung mitunterzeichnen möchtet.

5. Teilt uns Eure Ideen mit

Folgendes darüber hinaus bedarf Eurer eigenen Initiative:

1. Hütet Euch bitte vor den Weiten des Internets, es sollen noch Rocker-Texte frei zugängig sein!

2. Rudolf Rocker in angemessenem Rahmen zu zitieren ist erlaubt. Macht davon Gebrauch!

3. Denkt euch viele schöne Dinge aus. Sicherlich gibt es weitere Möglichkeiten, als die hier angesprochenen. Selbständige Initiativen können das ihrige tun.

What can I do?

Till now a great number of requests have been sent to us regarding the way in which something could be done to help liberating Rudolf Rocker out of his undesirable situation. We have built a Rudolf Rocker special page which gets permanently actualised.

What the Institute for Syndicalism Research can advise is to:

1. Publish the declaration of the Institute for Syndicalism Research and inform your friends and mates about the actual facts of the matter

2. Offer to translate our statement into other languages so that we can make the statement available in other languages on the Rudolf Rocker special-site.

3. Get in contact with newspapers, write articles and forward the statement to publications which may be interested in interviews with us.

4. We prepare an international resolution which will state that the texts of Rudolf Rocker must be free for publishing. Consider if you want to sign such a resolution.

5. Tell us your ideas!

These next points needs your own initiative:

1. Beware of the endless space of the Internet, there may be texts from Rudolf Rocker still free out there!

2. It is legal to quote from Rudolf Rocker´s texts in an adequate way. Do it!

3. Come up with many beautiful ideas. Certainly there are more possibilities than we came up with. Your independent initiative can do the right thing.

Aktueller Stand: Rudolf Rocker soll verschwinden

Oktober 2011: Aktualisierung zu Berichten über das „Verschwinden von Rudolf Rocker

1. Rudolf Rocker Shall Disappear

Atlanta Independent Media Center

http://atlanta.indymedia.org/other-media/rudolf-rocker-shall-disappearstatement-institut-f%C3%BCr-syndikalismusforschung-institute-syn?showcomments#comment-nid-1878

YAAQUI Puerto Rico (link zu Atlanta Independent Media Center – s.o.)

http://pr.yaaqui.com/big+japan+dschinghis+khan_pag21.html

Unter “Review” bei archive.org – Yiddish Book Center’s Spielberg Digital Yiddish Library – Rudolf Rocker, Di yugnt. fun a rebel (1965)

http://www.archive.org/details/nybc210135

RA.forum (link zum Bulletin der Kate Sharpley Library)

http://raforum.info/spip.php?page=sedna&id_syndic=272&age=365&lang=fr

2. Rudolf Rocker doit-il disparaître ?

probe.20minutes-blogs (6. 6. 2011 – französisch – dort auch einige Kommentare)

http://probe.20minutes-blogs.fr/archive/2011/06/06/rudolf-rocker-doit-il-disparaitre.html

LE JURA LIBERTAIRE  « Affaire Rudolf Rocker » en Allemagne (Posted on 6 juin 2011 – französisch – 2 Kommentare)

http://juralib.noblogs.org/2011/06/06/affaire-rudolf-rocker-en-allemagne/

Zum 17. Juni 2011

Neben weiteren lokalen FAU-Gruppen und anderen Initiativen im In- und Ausland, welche teils mit eigenen Kommentaren die Erklärung des Instituts für Syndikalismusforschung veröffentlichten:

Schwarze Katze Hemer

FAU-Stuttgart

FAU-Bremen

A-Bibliothek, Wien

A- Bibliothek, Halle

Centrum Informacji Anarchistycznej-Media, Polen

gibt es jetzt eine Kongreßresolution der

Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter Union (FAU),

welche auch auf der offiziellen Seite der

Internationalen Arbeiter-Assoziation” (IAA)

Anklang gefunden hat.

Espace contre ciment titelt erneut: “Rocker horrorpicture Show

09. Juni 2011

Rudolf Rocker geht uns alle an!

Die FAU Düsseldorf berichtet über die Auseinandersetzung und dokumentiert die Erklärung des Instituts sowie die Berichte unserer Sonderseite. Der Genosse Rudolf Mühland schreibt im einleitenden Kommentar dazu: „Heiner Becker aus Nordwalde hat vor etlichen Jahren von Fermin Rocker die Rechte an den Schriften von Rudolf Rocker übertragen bekommen. Wie Fermin wohl gesagt haben soll, hatte sich sein Vater Rudolf über nichtautorisierte Nachdrucke seiner Schriften und dadurch entgangene Tantiemen beschwert. Heiner Becker ist also nun tatsächlich der Sachwalter der Rockerschen Schriften. Allerdings kann davon ausgegangen werden das sowohl Rudolf als auch Fermin nichts dagegen gehabt hätten wenn sie in unkommerziellen Verlagen, zum Wohle und zum Fortschreiten der anarcho-syndikalistischen Bewegung wieder veröffentlicht werden würden. Die anarcho-syndikalistische Bewegung ihrerseits hätte sicher nichts dagegen das Heiner Becker so auf sein “Eigentum” erpicht ist, wenn er die Schriften Rudolf Rockers wenigstens kontinuierlich veröffentlichen würde. Leider tut er das nicht – viel schlimmer: Er läßt Anarcho-SyndikalistInnen polizeilich und juristisch verfolgen die Schriften von Rudolf Rocker zugänglich machen wollen. Gleichzeitig läßt er sozialpartnerschaftliche Einrichtungen (wie SPD/DGB-nahe Stiftungen) völlig “ungestraft” Rockertexte publizieren. Ein Schelm wer böses dabei denkt,…. Nachdem vor einigen Monaten die Seite syndikalismus.tk von Heiner Becker wegen der Veröffentlichung eines Rocker-Textes juristisch angegangen wurde, hat es nun auch die Seite syndikalismusforschung.info erwischt. Spätestens jetzt aber hat sich dieser “Herr Becker” das falsche Opfer ausgesucht. Helge Döhring, Valentin Tschepego und Martin Veith haben den Fall an die weltweite Öffentlichkeit gebracht und die Anarcho-Syndikalistische-Bewegung reagiert. An dieser Stelle geben wir Artikel von syndikalismusforschung.info wieder und verlinken ihre Sonderseite: RUDOLF ROCKER GEHT UNS ALLE AN!“

Siehe die Seite der FAU Düsseldorf hier http://fau-duesseldorf.org/nachrichten/rudolf-rocker-geht-uns-alle-an

08. Juni 2011

Auf 7h3linguists Blog findet sich die Erklärung des Instituts (Danke dafür) und eigene Überlegungen des Blogbetreibers wieder. In „Meine Gedanken zu Rudolf Rockers drohendem Verschwinden“ führt er die Anti-Utopie des Buches „Fahrenheit 451“ vor Augen. An das dort beschriebene Auswendig lernen von Büchern, damit diese die „dunkle Zeit“ überstehen in der Bücher verbrannt und deren Besitzer ermordet werden, schreibt er: “ […] Es stimmt mich nachdenklich bis *fuchsteufelswildsauerarghhhhh*, wenn Einzelpersonen als (juristische) Rechteinhaber dafür sorgen können, dass das gesamte Werk eines Menschen verschwindet. Das fühlt sich doch falsch an, oder?“ Die Schlussfolgerungen sind ebenso der Kenntnisnahme wert. Zum Artikel geht es hier

Auch die Anarcho-Syndikalistische Jugend Berlin hat sich solidarisch erklärt und die Erklärung des Institutes auf ihrem Blog veröffentlicht – siehe hier

Die Erklärung wurde auch in die türkische Sprache übertragen und findet sich in einer Extra-Rubrik hier auf dem Blog

In Englisch findet sie sich seit dem 4. Juni bei anarchosyndicalism.net – Class struggle online - Hier

In Französisch findet sich die Stellungnahme auf der kanadischen Antifa-Seite Antifa.ca. Hier

07. Juni 2011

Das internationale Interesse an dem Fall wächst an, und so gibt es bereits einige Übersetzungen der Erklärung des Instituts

In Rumänien von der “Initiativa Anarho Sindicalista” (IASR)

Eine weitere Reaktion aus Italien

Die Datenbank “Entdinglichung” titelt “Rocker für alle!”

Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) – Aachen

Anarcho-Syndikalistische Jugend (ASJ) – Leipzig

06. Juni 2011

USA: Von der “Workers Solidarity Alliance” (WSA) erreichte uns diese Solidaritätsnote: “The Workers Solidarity Alliance (WSA) is shocked to learn about the actions against the free use of Rudolph Rocker’s writings. This is insane and goes against everything Rudolph Rocker, the anarchist, stood for.  Yours in solidarity, W.S.A.”

Schottland: Unter dem Titel “Rock(er) and Roll” dokumentiert “The Miserablist Speaks” die Erklärung des Instituts, einleitend mit diesen Worten: “It seems a German gentleman, Heiner M. Becker, is claiming to have the rights to the entire body of work of Rudolf Rocker and is threatening legal action against German language syndicalist website syndikalismus.tk and the Institut für Syndikalismusforschung (Institute for syndicalism research) forcing them to remove a vast collection of his writings.”

Ein anderes Beispiel direkter Hilfe kam von der stets informativen deutsch-französischen Seite Espace contre ciment, die unsere Erklärung zügig ins französische übersetzte und veröffentlichte

hier

04./05. Juni 2011

Die schnellste Solidaritätsbekundung im deutschsprachigen Raum kam von Radio Chiflado mit dem Titel “Rudolf Rocker soll leben!!!” Darin heißt es u.a.: “Wir hier als Anarchist*innen haben es eigentlich nicht so gerne, wenn die niedergeschriebenen Ideen und Handlungen von Menschen zensiert, eingemauert oder gar gelöscht werden – das ist so, als würde der entsprechende Mensch selber eingemauert oder gar ausgelöscht – was in der Geschichte oft genug von herrschenden Systemen ja auch gemacht wurde. Besonders verärgert sind wir, wenn es Menschen betrifft, die zu einem wichtigen Teil der libertären bzw. anarchosyndikalistischen Geschichte gehören – wie in diesem Fall ” Der vollständige Text nebst einiger Ideen befindet sich

hier

Auch im Ausland schlägt die Angelegenheit bereits Wellen.

Ukraine: Die “Revolutionäre Konföderation der Anarcho-Syndikalisten” (RKAS) hat die Übersetzung der Erklärung des Instituts für Syndikalismusforschung bereits auf ihre Hauptseite gestellt und diskutiert in ihrem Forum.

Bulgarien: Solidaritätserklärung der Bulgarischen Zeitung “Swobodna mysl” (der freie Gedanke)

World: Forum einer der zentralen internationalen libertären Seiten: libcom.org

hier

hier

Rudolf Rocker darf nicht verschwinden!

Die Erklärung des Instituts für Syndikalismusforschung

RUDOLF ROCKER SOLL VERSCHWINDEN

Erklärung des Instituts für Syndikalismusforschung

Das Institut für Syndikalismusforschung legt seinen Schwerpunkt auf die Erforschung und Begleitung der syndikalistischen Bewegung im deutschsprachigen Raum. Durch eigene ehrenamtliche Fleißarbeit und die Zuarbeit von solidarischen Historikern und Forschern, haben wir seit 2007 eine umfangreiche und stets wachsende Datenbank zur Geschichte der deutschsprachigen syndikalistischen Bewegung aufgebaut -

 www.syndikalismusforschung.info.

Das Institut unterhält dabei weltweit fruchtbare Korrespondenzen mit zahlreichen Historikern, Publizisten und Forschungseinrichtungen. Jedoch gibt es nicht nur solidarische Forscher. Am 1. Juni 2011 sind alle Texte des bedeutendsten anarcho-syndikalistischen Denkers Rudolf Rocker (1873-1958) aus unserer Datenbank entfernt worden.

Ein gewisser Heiner Becker erhebt ausschließlichen Anspruch auf alle Rechte am literarischen Werk Rudolf Rockers. Leider hat er sich nicht selbst mit uns in Verbindung gesetzt, sondern dies der Staatsanwaltschaft Münster und einem Rechtsanwaltsbüro übertragen.

Wir sind der Unterlassungsaufforderung nachgekommen, denn es liegt nicht in unserer Absicht den Geldbeutel eines Kleingeistes zu bedienen – wozu wir anderenfalls gezwungen wären.

Allerdings halten wir Heiner Beckers Vorgehen für unwürdig und inakzeptabel. Wir haben kein Verständnis dafür, dass das literarische Werk Rudolf Rockers durch Besitzansprüche eines Einzelnen der Öffentlichkeit vorenthalten werden soll. Wir halten es für einen Skandal, dass dieser sgn. “Rechteinhaber” es seit 1999 nicht fertig bringt, auch nur ein einziges Buch Rudolf Rockers herauszubringen, geschweige denn sein Gesamtwerk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei ist er offenbar durchaus befähigt andere daran zu hindern.

Wir hoffen, dass dieses Vorgehen, welches einem Vergessen Rudolf Rockers Vorschub leistet, allen mit dem Thema vertrauten Einzelpersonen, Forschungseinrichtungen und auch den Nachkommen Rockers zu Gehör kommt und diese daraus entsprechende Konsequenzen ziehen werden. Wir erklären uns ausdrücklich mit allen solidarisch, die aufgrund von Rocker-Publikationen durch Klagen betroffen sind.  Rudolf Rocker gehört der progressiven Menschheit und keinem Privatkläger.

Institut für Syndikalismusforschung,

Bremen, Juni 2011

RUDOLF ROCKER SHALL DISAPPEAR 

Statement of the Institut für Syndikalismusforschung (Institute for syndicalism research) 

The institute for syndicalism research keeps his main focus on the research and monitoring of the (anarcho)-syndicalist movement in the German speaking area. Through own unpaid intensive and hard work and the solidarity legwork from historians and researchers we have built up since 2007 a voluminous and steady growing database to the history of the German language speaking (anarcho)-syndicalist movement – http://www.syndikalismusforschung.info.

Thereby the Institute holds a worldwide fruitful correspondence with numerous historians, publishers and research institutions. However, there are not only supportive researchers. On the 1st June 2011 all texts of the most outstanding anarcho-syndicalist thinker Rudolf Rocker (1873-1958) got erased from our database.

A certain Heiner Becker demands the exclusive ownership rights to all literary works of Rudolf Rocker. Unfortunately, he didn’t get in contact with us by himself; instead of this, he has delegated it to the department of public prosecution Münster and to a lawyer office. We met the demands of the injunctive relief cause it is not in our wish to fill the pockets of a small-mind – to what we would have been forced otherwise.

However, we think Heiner Becker´s approach is dishonourable and not to accept. We have no understanding that the literary work of Rudolf Rocker got detain for the public through the tenure of a single person. We consider it a scandal that since 1999 this so called „holder of rights“ is not able to publish even one single book of Rudolf Rocker, not at all to speak about publishing the complete works and making them reachable for the public. However, he seems quite able to prevent others from doing it.

We hope that this approach which brings about the oblivion of Rudolf Rocker comes to the ear of all people familiar with this topic, as well as to research-institutions and also to the offsprings of Rocker and that they take the adequate measures.

We declare us explicitly in solidarity with all those who got affected by complains because of the publishing of Rocker-texts. Rudolf Rocker belongs to the progressive humankind and not to a private complainer.

Institut für Syndikalismusforschung, Bremen, June 2011

РУДОЛЬФ РОКЕР ДОЛЖЕН ИСЧЕЗНУТЬ [Russisch]

Заявление Института Исследований Синдикализма

Институт Исследований Синдикализма (Institut für Syndikalismusforschung) главным образом занимается изучением и сопровождением синдикалистского движения в немецкоязычном пространстве. Собственными бесплатными усилиями и с помощью солидарных историков и исследователей мы с 2007 года создали объемную и постоянно растущую базу данных истории немецкоязычного синдикалистского движения - www.syndikalismusforschung.info. Институт при этом ведет постоянную переписку с многочисленными историками, публицистами и научными учреждениями во всем мире.

Но встречаются не только солидарные исследователи. Первого июня 2011 года все тексты важнейшего анархо-синдикалистского мыслителя Рудольфа Рокера (1873-1958 гг) были удалены из нашей базы данных.

Некто Хайнер Бекер заявил свои исключительные права на литературное творчество Рудольфа Рокера. На связь с нами он к сожалению вышел не сам, а предоставил это адвокатному бюро и прокуратуре города Мюнстер.

Мы выполнили указание об удалении текстов, ибо набивать денежные карманы ничтожеств мы не собираемся – к чему мы были бы вынуждены в ином случае. Но мы считаем поведение Хайнера Бекера недостойным и непозволительным. У нас отсутствует понятие того, что литературное творчество Рудольфа Рокера должно из-за требований одного человека исчезнуть из общественной доступности. Мы считаем скандалом, что этот т.н. “правообладатель” с 1999 года не сумел издать ни одной книги Рудольфа Рокера, не говоря уже о полном издании его трудов. Однако при этом он явно обладает умением предотвращать издание Рокера другими.

Мы надеемся что это действие, которое служит забвению Рудольфа Рокера станет известным всем знакомым с тематикой отдельным личностям, научным заведениям а также потомкам Рокера – и что они сделают надлежащие выводы.

Мы открыто солидаризуемся со всеми, которых из-за публикаций Рокера коснулся судебный иск. Рудольф Рокер принадлежит прогрессивному человечеству, а не частникам.

Институт Исследований Синдикализма, Бремен, июнь 2011 г.

Übersetzung der Erklärung und Solidaritätserklärung von Swobodna Mysl (Das freie Wort) aus Bulgarien

РОКЕР ТРЯБВА ДА ИЗЧЕЗНЕ

Бременският институт за изследване на синдикализма (Institut für Syndikalismusforschung) работи върху изучаването на синдикалното движение в немскоезичното пространство.

На обществени начала и с помощта на солидарни историци и учени, Институтът от 2007-а е създал голяма, постоянно растяща база данни по историята на работническото движение в Германия и немскоговорящите страни – www.syndikalismusforschung.info. Колективът на Института води кореспонденция с историци, публицисти и научни организации от цял свят.

Но на 1 юни 2011 година Институтът понесе тежка загуба. На този ден от базата данни бяха премахнати всички текстове на един от най-важните теоретици на анархосиндикализма – Рудолф Рокер (1873–1958). Причината за това станаха претенциите на лицето Хайнер Бекер, който твърди, че бил праводържател на литературното творчество на Рудолф Рокер.

Опитът за контакт на Института с лицето не се увенчал с успех, на срещата пристигнали адвокати и служители на прокуратурата от град Мюнстер. Институтът е бил принуден да заличи текстовете на анархосиндикалисткия теоретик от своята библиотека, за да, по думите на сътрудниците на Института, “не пълнят гушите на нищожества”, тъй като държавата ревностно защитава интересите на праводържателите. Така по прищявката и заради алчността на една отрепка обществото е лишено от достъп до литературното наследство на един изтъкнат мислител с анархически убеждения.

В друга статия ще се спрем на абсурдите в законите за “интелектуалната собственост”. Засега само ще споменем, че този вид “собственост” минимално облагодетелства самите автори, ощетява читателите и дава възможност на търговци да печелят от чужд интелектуален труд.

Специално за лицето Хайнер Бекер в качеството му на държател на “авторски права”, Институтът подчертава скандалността на претенциите, понеже същият “праводържател” от 1999-а насам не е публикувал нито една книга на Рокер. Активността му се състои в това да предотвратява публикуването на тези трудове от други. По този начин творческото наследство на Рокер се саботира, предава се на забвение.

Дали заради елементарна алчност или поради други подбуди?

Оригиналният текстът на декларацията на Института четете наhttps://syndikalismusforschung.wordpress.com/2011/06/03/rudolf-rocker-soll-verschwinden/

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Ние, редколегията на „Свободна мисъл“, изразяваме своята солидарност с възмущението на сътрудниците на Института за изследване на синдикализма в Бремен, Германия от недостойната постъпка както на лицето Бекер, така и от действията на държавата.

Чувстваме се напълно свободни да публикуваме всяка изказана от Рудолф Рокер мисъл, пък “праводържателят” нека заповяда да ни съди. Ще го обезщетим подобаващо!

екипът на “Седмичник Свободна мисъл”