Alles Gute 2023

Syfo-Neujahrsgruß

Hallo, liebes Publikum,

Bücher, Bücher, Bücher. Ja, drei Bücher sind es 2022 geworden von Autoren des Instituts für Syndikalismusforschung:

1. Konflikte und Niederlagen des Syndikalismus in Deutschland

2. Europareise durch die Freiheit; auch als Podcast zum Hören

3. Fragmente zu Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus in der Bukowina

Und nochmal Buch, nämlich die „Kampfgeister“, das neue Jahrbuch des Instituts für Syndikalismusforschung mit 96 Seiten.

Wer alles lesen möchte, hat 565 Seiten vor sich.

Unsere „Kampfgeister“ können über Syndikat-A bezogen, aber auch online gelesen werden. Hier führten wir zwei illustre Interviews, nämlich mit dem Regisseur Kevin Rittberger und mit der Malerin Johanna Teske.

Online stellen wir Stück um Stück auch unsere alten Jahrbücher, sobald die Druckversionen beim Verlag Edition AV ausverkauft sind. Im Moment sind es die Ausgaben

Jahrbuch 2011: Hier als PDF (9,17 MB)

Jahrbuch 2014: Hier als PDF (26,1 MB)

Jahrbuch 2016: Hier als PDF (116,6 MB)

Auf unserem Syfo-Blog führten wir seit Januar 2022 eine monatliche Rubrik ein: „Vor 100 Jahren – Dokumente aus dem Syfo-Archiv“ mit zeitgenössischen Originalartikeln aus der syndikalistischen Presse, u.a. von Alexander Berkman, Fritz Kater, Hanne Strube, Hertha Barwich. Es geht um den Syndikalistischen Frauenbund, FAUD und Industrieföderationen, Alfred Bernstein, um die überflüssige und gemeingefährliche Kirche, Kinopropaganda und mehr u.a. in Kronstadt, Augsburg, Dresden oder im Westerwald.

Auch vier Gedenkjahre portraitierten wir:

130 Jahre Agitation für den anarchistischen Kommunismus in Rumänien

125 Jahre organisierter Anarcho-Syndikalismus in Deutschland und hier

100 Jahre Internationale Arbeiter-Assoziation (IAA) auf dem Syfo-Blog und auf anarchismus.de

50 Jahre seit der Ermordung des italienischen Anarchisten Franco Serantini

Helge Döhring publiziert zusätzlich auf anarchismus.de.

Thematisch sehr beliebt waren 2022 wieder die „Schwarzen Scharen“. So bei einem Vortrag von Helge Döhring im Mai in Dortmund auf Initiative der FAU-Duisburg und beim Podcast „Aktion & Alltag“. Danke auch an die weiterhin spannende Zusammenarbeit mit den Aktiven der Gruppe „Neues Theater“, die die Rolle eines emanzipatorischen Theaterbetriebes in der Gesellschaft erarbeiten.

Schön und kontaktreich war auch unsere Präsenz auf der Mannheimer anarchistischen Buchmesse (mit Interview), danke an die Veranstaltenden und generell natürlich an alle diejenigen, die uns fleißig mit Material füttern und auf vielfältige andere Weisen halfen, darunter die Verlage Edition AV und Syndikat-A oder dem nimmermüden Jonnie Schlichting.

Also viel, viel positives. Nicht so toll fanden wir neben Kapitalismus und Herrschaft Fälschungen im Internet in unserem Namen sowie Krieg und Unterdrückung in der Ukraine. Über den Widerstand von Anarchistinnen und Anarchisten dort und die historische Machno-Bewegung informierte Martin Veith im Rahmen des Fachtags für politische Bildung und Kritik im Juni in Chemnitz.

So soll’s nicht enden. Darum sollen unsere Beiträge für von Herrschaft befreiten Gesellschaften weitergehen:

In der Warteschleife befindet sich die Studie zum Anarcho-Syndikalismus an der Unterweser, an der jedoch weiterhin mit viel Eifer gearbeitet wird. Kurzbeiträge zu den Anarchisten Berthold Cahn und Fritz Oerter sind in Arbeit. Auf die nächsten „Kampfgeister“ dürft ihr gespannt sein und uns gerne Artikelvorschläge zusenden. Auch zur Geschichte des Anarchismus und Syndikalismus in Rumänien geht es weiter, der Genosse des Jahres 1922 heißt Mechel Stanger.

Euch ein energiereiches und entspanntes 2023,

Euer Institut für Syndikalismusforschung

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