Alles Gute 2016

2-3Wir danken den fleißigen Lektoren, Übersetzern, den Verlegern und Vertrieben, Veranstaltern und Organisatoren, die uns dabei halfen, das Jahr 2015 wieder so ereignisreich gestalten zu können.

2016 haben wir zwar noch kein Jubiläum, doch wir nähern uns unserer 10-jährigen Existenz als Institut für Syndikalismusforschung. Und wir sind noch immer nicht gekauft, befriedet oder verscherbeln unsere Forschungsergebnisse an zweifelhafte Institutionen! Es geht auch mit authentischen Inhalten gegen den barbarischen Kapitalismus und für eine freie Gesellschaft, welche beispielsweise im „Neuen Deutschland“ vom 28. August mit dem Titel „Mehr Interesse verdient“ oder in der „Jungle World“ vom 17. September unter dem Titel „Wir forschen selbst!“ aufgegriffen wurden.Cover Militant Gheorghiu Buch

Auch waren wir 2015 wieder bei verschiedenen öffentlichen Anlässen anzutreffen oder gehörten zu den Mitorganisatoren. Unsere Forschungsergebnisse und Publikationen präsentierten wir so im April in Mannheim auf der Anarchistischen Buchmesse, am 1. Mai auf dem Buchtstraßenfest in Bremen und im selben Monat in Basel und Bern mit einem Vortrag über „Anarchismus und Syndikalismus in Rumänien“.

Syfo Tisch in NürnbergZum Ende des Jahres bot sich die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme an einem Syfo-Stand auf der „Linken Literaturmesse“ in Nürnberg, wo Martin Veith am letzten Oktobertag einen Vortrag mit dem Titel „Militant! Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens“ hielt. Im November organisierten wir schließlich mit der „Anarchosyndikalistischen Gruppe Hamburg“ zusammen in Bremen einen „Anarcho-Syndikalistischen Tag“ mit mehreren Diskussionsveranstaltungen.

AS TagDa Reden nicht ausreicht, Wissenschaft zu fundieren, gaben die Mitglieder des Instituts wieder einige Schriftstücke heraus, nämlich ein Buch zum oben erwähnten Stefan Gheorghiu, eine Studie von Helge Döhring zum Anarcho-Syndikalisten Fritz Oerter unter dem Titel „Texte gegen Krieg und Reaktion„, der als 4. Band in der Reihe „AnarchistInnen und SyndikalistInnen und der Erste Weltkrieg“ erschien. Unsere img702Schriftenreihe „Edition Syfo“ wurde um die sechste Ausgabe erweitert, bei der es sich um eine Zusammenfassung von Rudolf Rockers Hauptwerk „Nationalismus und Kultur“ handelt. Zum fünften Mal in Folge ist zudem unser JahrbuchSyfo – Forschung & Bewegung“ mit spannenden Interviews und Diskussionsbeiträgen erschienen. Ein Buch zum Thema „Anarcho-Syndikalismus und Kunst“ erscheint nächstes Jahr, genauso wie eine „Einführung in die Theorie und Geschichte einer internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung“ unter dem Titel „Anarcho-Syndikalismus„. AS Cover

Mit etwas Vorlauf zum medial groß inszenierten 500. Reformationsjahr 2017 ist eine 7. Ausgabe der „Edition Syfo“ geplant, die sich positiv auf das Wirken des sozialrevolutionären Reformators Thomas Müntzer bezieht. Und für unser Jahrbuch 2016 freuen wir uns immer über externe Beteiligungen. Gesetzt sind hier bislang Texte zu Möglichkeiten anarcho-syndikalistischer Gedenkpraxis („Stolpersteine“) und zu einer Deutschlandreise von Emma Goldman im Jahre 1932.

Titel Syfo Jahrbuch Nr5Im zurückliegenden Jahr erlebten wir eine Zunahme reaktionärer und rassistischer Auffassungen und Gewalt. In Deutschland wie überall auf der Welt gilt es faschistischer und rassistischer Gewalt entschieden entgegenzutreten. Das Institut für Syndikalismusforschung unterstützt daher die Kampagne „Waffen für die YPG/YPJ“ zur Zurückdrängung der religiös-islamisch-faschistischen Mörderbanden als auch zur Verteidigung der in vielen Bereichen fortschrittlichen Gesellschaftsordnung von Rojava (Kurdistan). Das beste Mittel, reaktionäre Strömungen zu bekämpfen, ist aber die Entwicklung einer eigenen Stärke, die Verbreitung anarcho-syndikalistischer Ideen in Theorie und Praxis in Betrieb und Stadt, die Stärkung der anarcho-syndikalistischen Bewegung und die verlässliche Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten und Kampfpartner/innen.PlantsVsZombies

Wir wünschen unseren Freund/innen und Genoss/innen ein produktives Jahr 2016 mit viel Spaß und guter Laune beim Lesen und in der Aktion. Vielleicht hören wir ja voneinander, kontaktiert uns, wir freuen uns auf euch.

Euer Institut für Syndikalismusforschung

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