Edition Syfo 2011

Hallo, liebe Interessierte an Theorie und Geschichte,

2011 bringen wir eine Edition aus dem Institut für Syndikalismusforschung heraus. Das Institut arbeitet nicht profitorientiert. Es begreift sich als Teil der syndikalistischen Bewegung und will die aktuellen Kämpfe auf historisch-theoretischer Ebene begleiten.

Die Syfo-Edition beinhaltet:

Erste Ausgabe:

Helge Döhring: Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland von 1918 bis 1933

Zweite Ausgabe:

Martin Veith: Warum IAA? Zu den Entwicklungen in der Internationalen Arbeiter Assoziation seit 1996. Eine zusammenfassende Darstellung der wesentlichen Entscheidungen

Dritte Ausgabe:

Helge Döhring: Frei die Stadt! Bremens syndikalistischer Stadtführer

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Die Presse der syndikalistischen Arbeiterbewegung in Deutschland spielt eine herausragende Rolle in der Forschung zum gesamten Themenbereich. Sie gibt tiefe Einblicke in die Aktivitäten und Diskussionen der damals aktiven Syndikalisten und ihrer vielfältigen Organisationen. Am ausgeprägtesten gestaltete sich das Pressewesen in der Zeit von 1918 bis 1933 mit knapp 120 Periodika. Nie zuvor oder danach entstand eine solche Vielfalt im deutschsprachigen Raum. In der vorliegenden Darstellung wird die gesamte syndikalistische Presse dieses Zeitraums in systematischer Ordnung mit forschungsadäquaten Einzelheiten präsentiert. In besonderer Weise wird dabei über eine reine Datenbank hinausgehend, nicht nur auf Formen und konkrete Inhalte verwiesen, sondern auch die Geschichte dieser Periodika aufgezeigt und ihre Bedeutung für die Forschung inkl. Standortangaben kurz bewertet. Zu den einzelnen systematisch angeordneten Kapiteln gibt es jeweils eine kurze Einleitung zum besseren Verständnis. Mit diesem Handbuch ist die Geschichte der syndikalistischen Presse in Deutschland von 1918 bis 1933 erstmalig geschlossen aufbereitet und dargestellt worden.

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Immer wieder kommen bei Diskussionen um den Zustand und die Entwicklung der anarcho-syndikalistischen Bewegung Fragen nach der Situation und Rolle der anarcho-syndikalistischen Internationalen Arbeiter Assoziation (IAA) auf. Die Fragen: „Warum gibt es zwei CNT´s in Frankreich und zwei USI´s in Italien“, oder „Warum wird die SAC in Schweden so verteufelt“? hat sich wohl jeder an der anarcho-syndikalistischen Bewegung interessierte schon einmal gestellt.

Anspruch und Schwerpunkt dieses Textes ist es, die Geschichte und Entwicklung der IAA in den letzten beiden Jahrzehnten, besonders seit dem IAA-Kongress von 1996 in Madrid darzustellen, und die Abläufe und Hintergründe zu vermitteln. Dabei handelt es sich hier um eine gestraffte Darstellung, welche die wesentlichen Entscheidungen und Handlungen der IAA in diesem Zeitradius zusammenfasst.

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Dieser Stadtführer zeigt in 12 Stationen Bremer Wirkungsstätten, Persönlichkeiten und Denkmäler der syndikalistischen Arbeiterbewegung und darüber hinaus. Fachkundig und reichlich illustriert dargestellt sollen sie allen Besuchern einen einführenden Rundblick gewähren und weiteres Interesse wecken.

Der Syndikalismus in Deutschland ist eine kleine, aber feste Bewegung geworden, die in vielen Städten inzwischen über generationsübergreifende Kontinuitäten verfügt. Diese Städte bieten oftmals die ersten Anlaufpunkte für Genossinnen und Genossen aus aller Welt, die zu Besuch, auf Rundreise oder auf der Suche nach einem Wohnort sind. Diese Gäste und Neugenossen erhalten am Ort vielerlei Hilfen, beispielsweise bei der Wohnung- und Arbeitssuche. Sie lernen die Stadt, ihre Institutionen kennen und können sich schon bald aktiv in die Bewegung mit einbringen. Ein kleiner, aber illustrer Baustein ist für Bremen stets die Stadtrundführung zur Geschichte der syndikalistischen Arbeiterbewegung am Ort. Immer wieder gibt es interessierte Besucherinnen und Besucher, die lebendig gewordene Geschichte gerne wieder in die Welt hinaus tragen, um sagen zu können: „Ich war am Denkmal für die Gefallenen der Bremer Räterevolution!“ Mit Abel Paz kam im Jahre 2003 auch ein ehemaliger Spanienkämpfer in diesen Genuß. Aber nicht nur der Besuch des Waller Friedhofs ist bedeutsam. Um weitere Stätten der Geschichte sichtbar zu machen, und nicht zuletzt, um dem Besuch und den Neugenossinnen und –genossen etwas greifbares mit Erinnerungswert in Papierform mitgeben zu können, ist dieser syndikalistische Stadtführer entstanden. (…) Insgesamt gibt dieser Stadtführer einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten und Personen unserer Geschichte in gewerkschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht. Dem zugrunde liegt eine umfangreiche und quellenkundige Recherche, besonders in Archiven (Staatsarchiv Bremen und Bundesarchiv), Zeitungen und in einiger Sekundärliteratur.

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