Veranstaltungstipp, Berlin

Mittwoch, 25. Mai 2011 ab 19h, A-Laden Experience (ALEx) im BAIZ: Anarchosyndikalistischer und Jugendwiderstand gegen den Nazifaschismus 1933-1945

Libertäre waren an Zahl zwar in den 1930er Jahren nur noch wenige vorhanden, aber die entfalteten in vielen Regionen Deutschlands und darüber hinaus einen regen antifaschistischen Widerstand. Neben der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft FAUD gab es widerständige anarchistische Gruppen und Individuen. Vor allem gegen Ende des Hitler-Reiches entfaltete sich ein breiter spontaner Jugendwiderstand gegen den Naziterror. Hierzu zählten besonders die „Edelweißpiraten“ in vielen Städten und Orten, v.a. des Ruhrgebiets und des Niederrheins, sowie die anarchistischen „Schwarzen Scharen„, die auf die Dauer wegen ihrer geringen Zahl in anderen „Jugendbanden“ aufgingen. Genoss_inn_en, jüdische und andere verfolgte Menschen wurden über die holländisch-belgische Grenze geschleust, HJ, GeStaPo und Nazibonzen wurden attackiert, Sabotageakte unternommen und einige die es schafften, gingen ab 1936 nach Spanien, um gegen Franco-Hitler-Mussolini zu kämpfen. Still wurden in Deutschland in Not geratene Genoss_inn_en unterstützt und wurde Gefangenen und ihren Familien geholfen. Ein Hochverratsprozess 1938, ausgelöst durch einen kommunistischen Verräter, brachte an die 200 Anarchist_inn_en in Knast, KZ und Grab. – Dem Widerstand in Berlin widmen wir ein besonderes Kapitel.

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